A PHOTO

Ich versteh einfach immer noch nicht, wie du’s mir antun konntest… Wie du mich belügen konntest… Wie du so weiter machen konntest, als wär nichts gewesen…

A TEXT POST

„Wenn du nicht zu nem Psychologen gehst, mach ich Schluss.“ 

- Sowas von seinem eigenem Freund zu hören ist hart. Richtig hart. Vor allem, wenn man sich innerlich total gegen Psychologen sträubt und es nie für nötig gehalten hat, zu einem zu ge-hen. 

Meine einzigen Gedanken momentan: Bin ich wirklich so schrecklich? So unerträglich? Quasi ein Monster, dass den eigenen Freund mit ihrem Verhalten total verletzt und fertig macht? Warum merk ich nicht, wenn ich ihn verletze? Warum verdammt nochmal wird es mir erst bewusst, wenn er mich anschreit und runter macht, weil ich mich mal wieder scheiße und „gefühlslos“ ihm gegenüber verhalten hab? 

Damals, bei den früheren Beziehungen wär es mir egal gewesen, was sie zu mir gesagt hät-ten. Ob ich sie mit meinem Verhalten verletze. Hätte ich mir weiter keine Gedanken drüber gemacht. 

Aber dieses Mal ist es anders. Es macht mich selber fertig, dass ich ihn durch mein Verhalten verletze und es selber noch nicht mal merke. Ich will was dran ändern, doch es geht nicht. Dadurch zeig ich der Außenwelt nur noch mehr, dass es mir gut geht, indem ich lächle, obwohl es in mir drin ganz anders aussieht. Doch wenn jemand nachfragt, warum es einem scheiße geht, ist es tausendmal schlimmer, immer wieder dran erinnert zu werden, indem man drüber redet, als so zu tun, als wär nichts. Irgendwann ist man darin richtig geübt. Wenn man’s allerdings zu oft macht, distanziert man sich sogar den Personen gegenüber, die einem eigentlich wirklich was bedeuten und denen man alles anvertraut. 

Wenn diese Personen wiederrum merken, dass etwas ist, aber man es ihnen nicht sagen will/kann, sind diese dadurch auch wieder verletzt. Obwohl man selber es eigentlich gar nicht will. 

Was man konkret dagegen tun kann, weiß ich nicht. Nur jeden Tag von dem eigenen Freund zu hören zu bekommen, dass man ihn damit verletzt und sich Vorwürfe anhören zu müssen, ist nicht gerade hilfreich. Dadurch verschließt man sich (unbewusst) nur noch mehr. 

Ich will was dran ändern. Und wenn es in seinen Augen, die einzige Möglichkeit ist, um was zu ändern, geh ich halt zu nem Psychologen. Alleine nur, um ihm nicht weiter zu Schaden und um ihn nicht noch mehr zu verletzen. 

Nils, ich liebe dich.

A TEXT POST

Alles nur Einbildung?

Jeder weiß, wie es sich anfühlt, wenn man verliebt ist. Bei den einen ist es schon was länger her, bei den anderen ist es erst ganz frisch wieder eingetreten.
Doch was ist, wenn man auf einmal merkt, dass man sich die Gefühle für die Person nur eingebildet hat?
Hört sich zwar dumm an, aber sowas gibt’s. Man fühlt sich bei der Person total toll, man hat das berühmte Bauchkribbeln… Und dann, paar Tage später ist da nichts mehr. Man ist von der anderen Person nur noch angenervt; will den Kontakt aber auch nicht abbrechen. Vor allem will man die andere Person ja auch nicht verletzen.
Was tut man dann also am Besten? Auch wenn’s schwer fällt: Ehrlich sein. Wurde uns schon als kleines Kind beigebracht und ist in den meisten Situationen auch die beste Lösung.
Dass die andere Person dann verletzt und enttäuscht ist, ist ja logisch. Also lasst sie erstmal auf Abstand gehen, um das zu verarbeiten. Ist ja quasi ne kleine Trennung, die man da durchmacht. Und in Zukunft dann einfach mehr Zeit lassen und nicht direkt in die nächste Beziehung stürzen.